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Snoopy: 9 Monate altes Standart Chnchilla
Ich habe meine Süße mit einem tränenden Auge zum Arzt gebracht! Dieser begann die Untersuchung und ich fragte ganz beiläufig, ob das auch an einer Zahnanomalie liegen könnte (da ich solche Berichte schon in den Listen gelesen habe!)??? Er war jedoch der Ansicht, daß es sich “ohne jeden Zweifel” um eine Bindehautentzündung handeln würde. Ich bekam homöopathische Augentropfen, von denen ich jeweils ein Tropfen pro Auge morgens und abends geben sollte. Nach 10 Tagen sah das Auge nicht wirklich besser aus, also wechselte ich frustriert den Tierarzt. Der neue TA verschrieb uns “antibakterielle” Augentropfen... wieder fragte ich nach den Zähnen und diesmal erhielt ich zur Antwort, daß dieser TA nach dem Prinzip der Ausschlußdiagnostik arbeite und dem Tier erst dann eine schädliche Narkose zugemutet wird, wenn´s gar nicht mehr anders geht. Nach widerrum 10 Tagen bekamen wir ein antibiotisches, antibakterielles Augenwässerchen verschrieben, mit den Worten, da sich die Bindehautentzündung schon soooo lange hingezögert hatte, könnte man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß die Bindehautentzündung sich manifestiert hätte und da müsse man mit härteren Mitteln ran!!!
Das Auge wurde selbstverständlich auch darurch nicht besser und zu diesem Zeitpunkt fing auch das andere langsam aber sicher an . Mittlerweile hatte ich mir Rat von Sabine Herbst (eine Züchterin) geholt, die der Ansicht war, daß die Behandlung nichts bringt und wir sollen mit der Kleinen mal zu Ihr und Ihrem Mann kommen, die beiden habe sehr viel Erfahrung und wollten sich Snoopy mal anschauen.
Gesagt getan, 2 Tage nach dem Gespräch sind wir also runter nach Herten gefahren, unsere kranke Maus im Gepäck. Nach einem Blick auf unser Chin bekamen wir zum ersten Mal seit langem richtig professionellen Rat!!! Bernds erste Vermutung lag bei den Zähnen, da sich Snoopy aber wie eine Wilde gebärdete, war es uns nicht möglich Ihr ins Mäulchen zu schauen! Wir haben Snoopy Catosal und Antibiose gegeben, und siehe da, am nächsten Tag war´s deutlich besser und in mir keimte die Hoffnung, daß es möglicherweise nur eine fiese Bindehautentzündung und kein Zahnproblem ist! Die Hoffnung währte jedoch leider nicht all zu lange: Bereits 2 Tage später ging es los, daß meine Kleine nicht mehr köttelte, woraufhin ich verzweifelt wieder bei Sabine anrief und diese mir dann riet einen Tierarzt von der Liste der IGC aufzusuchen, und unbedingt die Zähne kontrollieren zu lassen. Gesagt getan, am nächsten Tag wieder ab zum Tierarzt diesmal: kompetenter Eindruck!!! Und für das Würmchen das volle Programm, nicht nur abtasten und fertig... nein, diesmal Ultraschall, Röntgen und Zahndiagnostik.
Zu meinem Entsetzen stellte sich heraus, daß meine Süße Wiederhaken an den Zähnen hatte, doch das war ja längst noch nicht alles:Das Röntgenbild war einfach nur erschütternd!!! Der Zahnschmelz insgesammt hatte sich durch (scheinbar) ungenügend Muttermilch nicht richtig aufgebaut, außerdem waren die Wurzeln der unteren Backenzähne nach unten durch den Kiefer durchgebrochen (!!!) und der ganze Kieferraum war vereitert. Das arme Tier hat sich demnach einen ganzen Monat beim Fressen gequält! Zwar hätte man bei richtiger Diagnose vom ersten Tierarzt auch nichts mehr machen können, aber man hätte meiner Snoopy einen Monat Leid ersparen können!
Snoopy wurde letztlich von TA Nr. 3 von ihrem Leid erlöst. Sie durfte gerade mal 9 Monate alt werden!!!
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